Palmarosa

Palmarosa

Cymbopogon martinii

PflanzenölPalmarosa
Botanischer NameCymbopogon martinii
PflanzenfamilieSüßgräser (Poaceae)
Botanik- bis zu 3 m hohes mehrjähriges Gras
- meist lange, abgeflachte Blätter
- Blütezeit von August bis September
- Blütenrispen blühen rötlich-grün
HerkunftIndien, Pakistan, Java, Südamerika, Madagaskar, Seychellen, Indien, Nepal, Brasilien, Guatemala
PflanzenteilGras während der Blüte
HerstellungverfahrenWasserdampfdestillation
Ertrag90kg Pflanzenmaterial ergibt ca. 1kg farbloses ätherisches Öl
DuftnoteHerznote
fein blumig, grasig, krautig, rosenähnlich
wird daher häufig zur Streckung und Verfälschung von Rosenöl eingesetzt
Haltbarkeit2 Jahre
mischt sich gut mitAmyris, Eichenmoos, Grapefruit, Jasmin, Lavendel, Neroli, Rose, Rosenholz, Sandelholz, Ylang-Ylang, Zeder
Inhaltsstoffe- 80-85% Monoterpenole (bes. Geraniol)
- 10-15% Ester (bes. Geranylacetat und Geranylformiat)
- bis 5% Monoterpenaldehyde
- bis 2% Sesquiterpene
- 1,5% Sesquiterpenole
körperliche Wirkungstark antimykotisch, antibakteriell, antiviral
herz-und kreislaufschützend, nerventonisierend, hautpflegend, hautregulierend, immunsystemausgleichend, insektenabweisend
körperliche AnwendungsbereicheBronchitis, Sinusitis, Mittelohrentzündungen, geschwächtes/überschießendes Immunsystem, nervösbedingte Herzbeschwerden, geriezte und empfindliche Haut, gestörte Hautflora, Akne, Intertrigorprohylaxe, Dekubitusprohylaxe, Fußpilz, Fußpflege bei Diabetes, Soorbefall, Vaginalpilz, Windeldermatitis, Insektenabwehr
psychische Wirkungentröstend, emotional ausgleichend, stressabbauend, stimulierend
psychische Anwendungsbereichedeperessive Verstimmungen, Trauer, Kummer (der ans Herz geht)
berücksichtigt werden sollte sehr gut verträgliches Öl
Duftbotschaft"Der unscheinbare Alleskönner"
"Das zarte und starke Öl"
WissenswertesPalmarosa hilft durch seine regulierende Wirkung auf die Stresshormonproduktion beim Stressbau.
Auch in höheren Konzentrationen enorm hautpflegend,
Wegen seiner guten Eigenschafen wird das Öl auch als das Indische Geranienöl bezeichnet.
erstellt vonTanja Kapell in Zusammenarbeit mit Aroma-Forum-International e.V. 2016

Die Zitrusöle aus der Familie der Rautengewächse haben sowohl einen Bezug zum Verdauungstrakt als auch zur Psyche. Weitere Rautengewächse sind: Amyris, Bergamotte, Clementine, Grapefruit, Limette, Mandarine, Orange, Pampelmuse, Zitrone

schonendes Verfahren durch mechanisches Auspressen zur Gewinnung von Agrumenölen (Zitrusschalenölen) Die Schalen werden in großen, waschmaschinenartigen Trommeln abgeraspelt und mit Wasser abgespült. Durch Zerstörung der äußeren Schicht der Fruchtschale platzen die Öldrüsen. Das Gemisch aus Wasser, ätherischen Ölen und festen Bestandteilen der Fruchtschale wird gefiltert und abzentrifugiert. Essenz ist der gebräuchliche Name für das Endprodukt, das genau dem Stoff entspricht, der unverändert und ohne Zuführen von Hitze aus der Fruchtschale gewonnen wird.

Düfte können in Kopf-, Herz- und Basisnoten eingeteilt werden. Sie sind frisch und leicht, geben einen anregenden Impuls, entfalten sich schnell und sind ebenso schnell verflüchtigt. Typische Vertreter: Zitrusschalenöle, Eukalyptus, Lemongras, Pfefferminz, Rosmarin

Monoterpenkohlenwasserstoffe mit 10 C-Atomen wirken körperlich anregend, erwärmend, schmerzstillend und entzündungshemmend. Sie haben eine cortisonähnliche Wirkung, da sie modulierend auf die Nebennierenrindentätigkeit wirken, beeinflussen das vegetative Nervensystem positiv und wirken antiviral und antibakteriell, aktivieren das Abwehrsystem. Sie wirken konzentrationsfördernd, geistig anregend und fördern das logische Denken.

Schützen das Immunsystem und wirken harmonisierend auf Hormon-, Herz-Kreislauf- und Nervensystem. Sie wirken hautpflegend und zellregenerierend. Ohne die Hautflora anzugreifen wirken sie antibakteriell, antiviral und antimykotisch ( gegen Pilze ). Sie regulieren die Stresshormonproduktion und wirken stimmungsaufhellend

Schützen das Immunsystem und wirken harmonisierend auf Hormon-, Herz-Kreislauf- und Nervensystem. Sie wirken hautpflegend und zellregenerierend. Ohne die Hautflora anzugreifen wirken sie antibakteriell, antiviral und antimykotisch ( gegen Pilze ). Sie regulieren die Stresshormonproduktion und wirken stimmungsaufhellend

Haben im Gegensatz zu Monoterpenen 15 C-Atome; es sind also große Moleküle die langsam reagieren. Sie sind sehr hautfreundlich, wirken mild entzündungshemmend und leicht schmerzstillend. Sie beruhigen irritierte und nervöse Haut oder Schleimhaut und unterstützen den Reparaturmechanismus der Zellen. Sie mildern Erregbarkeit, geben Kraft, Stärke und Selbstvertrauen.

Kommen nur selten und in geringer Dosierung in ätherischen Ölen vor. Sie wirken mild angstlösend und psychisch ausgleichend

Wirken stark haut-, gewebs- und zellregenerierend, wundheilend und mukolytisch (schleimlösend). Stärken das seelische Gleichgewicht.

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