Basilikum

Basilikum

Ocimum basilicum L  ct linalool

PflanzenölBasilikum
Botanischer NameOcimum basilicum L. ct. linalool
PflanzenfamilieLippenblütengewächs (Laminaceae)
Botanik- aufrechte einjährige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 50 cm
- lange eiförmige ganzrandige bis leicht gezähnte Blätter
- Blutezeit ist Juli bis September
- weiß bis rosa achselständige Trugdolden
Herkunftwildwachsend im gesamten Mitterlmeerraum, ursprünglich Indien
Pflanzenteilblühendes Kraut
HerstellungsverfahrenWasserdampfdestillation
Ertrag750 kg Pflanzenmaterial ergeben 1 kg hellgelbes Öl
DuftbotschaftKopfnote
durchdringend würzig, blumig
Haltbarkeit3 Jahre
mischt sich gut mitBergamotte, Citronella, Grapefruit, Estragon, Jasmin, Lavendel, Patschouli, Rose, Rosengeranie, Rosmarin, Sandelholz
Inhaltsstoffe- 40-60% Monoterpenole (bes. Linalool)
- 40% Ether (bes. Methylchavicol)
- 10-15% Eugenol
- 2-8% Oxide (bes. 1,8 cineol)
- ca. 5% Ester /bes. Linalylacetat)
- 2-3% Sesquitterpene
körperliche Wirkungenantiviral, antbakteriell, antseptisch, entkrampfend, beruhigend, hautpflegend, immunstimulierend, appetitanregnd, verdauungsfördernd
körperliche AnwendungsbereicheErkältungskrankheiten, Kopfschmerzen, Verauungsprobleme, nervöser Magen, Menstruationsbeschwerden, Wundbehandlung
psychische Wirkungenentspannend, schlaffördernd, aufmunternd, nervenstärkend
psychische AnwendungsbereicheSchlafstörungen, "seelisches Bauchweh", auch bei Kindern,
Ängste
berücksichtigt werden sollteIn physiologischer Dosierung nicht höher als 1%tig ) keine Nebenwirkungen.
Vorsicht in der Schwangerschaft.
Inhaltsstoffe und Chemotypen variiren durch etwa 100 verschiedene Basilkumarten.
WissenswertesBasilikum bedeutet in der Übersetzung "königlich".
Wahrscheinlich ist die Heimat des Basilikums Indien. Es ist dem Gott Vishnu geweiht und noch heute wir seine Heilwirkung in der Medizin geschätzt.
Im alten Ägypten wurden Kränze aus Basilikum geflochten, weil wahrscheinlich seine positive Wirkung auf den gesamten Kopfbereich bekannt war.
Seit dem 16. Jahrhundert setzt man das Öl vor allem bei Magen-Darmbeschwerden ein und dennoch ist seine ausgezeichnete Heilwirkung etwas in Vergessenheit geraten.
Duftbotschaft"Das Antistress-Öl"
"Das königliche Balsamkraut für Leib und Seele"
erstellt von Tanja Kapell in Zusammenarbeit mit Aroma-Forum-International e.V. 2016

Die Zitrusöle aus der Familie der Rautengewächse haben sowohl einen Bezug zum Verdauungstrakt als auch zur Psyche. Weitere Rautengewächse sind: Amyris, Bergamotte, Clementine, Grapefruit, Limette, Mandarine, Orange, Pampelmuse, Zitrone

schonendes Verfahren durch mechanisches Auspressen zur Gewinnung von Agrumenölen (Zitrusschalenölen) Die Schalen werden in großen, waschmaschinenartigen Trommeln abgeraspelt und mit Wasser abgespült. Durch Zerstörung der äußeren Schicht der Fruchtschale platzen die Öldrüsen. Das Gemisch aus Wasser, ätherischen Ölen und festen Bestandteilen der Fruchtschale wird gefiltert und abzentrifugiert. Essenz ist der gebräuchliche Name für das Endprodukt, das genau dem Stoff entspricht, der unverändert und ohne Zuführen von Hitze aus der Fruchtschale gewonnen wird.

Düfte können in Kopf-, Herz- und Basisnoten eingeteilt werden. Sie sind frisch und leicht, geben einen anregenden Impuls, entfalten sich schnell und sind ebenso schnell verflüchtigt. Typische Vertreter: Zitrusschalenöle, Eukalyptus, Lemongras, Pfefferminz, Rosmarin

Monoterpenkohlenwasserstoffe mit 10 C-Atomen wirken körperlich anregend, erwärmend, schmerzstillend und entzündungshemmend. Sie haben eine cortisonähnliche Wirkung, da sie modulierend auf die Nebennierenrindentätigkeit wirken, beeinflussen das vegetative Nervensystem positiv und wirken antiviral und antibakteriell, aktivieren das Abwehrsystem. Sie wirken konzentrationsfördernd, geistig anregend und fördern das logische Denken.

Schützen das Immunsystem und wirken harmonisierend auf Hormon-, Herz-Kreislauf- und Nervensystem. Sie wirken hautpflegend und zellregenerierend. Ohne die Hautflora anzugreifen wirken sie antibakteriell, antiviral und antimykotisch ( gegen Pilze ). Sie regulieren die Stresshormonproduktion und wirken stimmungsaufhellend

Schützen das Immunsystem und wirken harmonisierend auf Hormon-, Herz-Kreislauf- und Nervensystem. Sie wirken hautpflegend und zellregenerierend. Ohne die Hautflora anzugreifen wirken sie antibakteriell, antiviral und antimykotisch ( gegen Pilze ). Sie regulieren die Stresshormonproduktion und wirken stimmungsaufhellend

Haben im Gegensatz zu Monoterpenen 15 C-Atome; es sind also große Moleküle die langsam reagieren. Sie sind sehr hautfreundlich, wirken mild entzündungshemmend und leicht schmerzstillend. Sie beruhigen irritierte und nervöse Haut oder Schleimhaut und unterstützen den Reparaturmechanismus der Zellen. Sie mildern Erregbarkeit, geben Kraft, Stärke und Selbstvertrauen.

Kommen nur selten und in geringer Dosierung in ätherischen Ölen vor. Sie wirken mild angstlösend und psychisch ausgleichend

Wirken stark haut-, gewebs- und zellregenerierend, wundheilend und mukolytisch (schleimlösend). Stärken das seelische Gleichgewicht.

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